Mystik und Literatur

Interdisziplinäre Perspektiven

Giulia Agostini (Hg.), Michael Schulz (Hg.), Heidelberg: Winter, 2019

Beschreibung

Der interdisziplinär angelegte Band hat zum Ziel, das Thema der Mystik aus literatur-wissenschaftlicher, philosophisch-interkultureller und theologisch-interreligiöser Perspektive zu beleuchten. Dabei geht es insbesondere um eine epochenübergreifende Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Verhältnis von Mystik und Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Innerhalb dieses weitgespannten Bogens soll der systematische Perspektiven eröffnenden Begegnung zwischen Literaturwissenschaft, Theologie und Philosophie besonderes Gewicht zukommen.

(Verlagstext)

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Vorwort 7

Mystik und Institution. Unmittelbarkeit und Vermittlung des Heils Michael Schulz (Bonn) 9

Mystik ohne Gott? Der scholastische Hintergrund tibetischer ‚Mystik‘ aus der Sicht des jesuitischen Missionars Ippolito Desideri (1684‒1733) Karsten Schmidt (Frankfurt) 29

„Der Geist ist trunken wie von Wein“. Grenzüberschreitende Aspekte der christlich-orientalischen Mystik Martin Tamcke (Göttingen) 73

Islamische Mystik als Pfad der Liebe. Das Beispiel der osmanischen Dichterin Seref Hanim (1809–1861) Erdal Toprakyaran (Tübingen) 81

Philosophia orientalis. Grenzgänge zwischen Mystik, Politik und Literatur Cem Kömürcü (Bonn) 107

Engel im Feuer. Zur Rezeptionsgeschichte einer ZoharStelle zwischen jüdischer Mystik, moderner Esoterik und kritischer Theorie Elke Morlok und Ansgar Martins (Frankfurt a. M.) 127

Profane Mystik. Bataille und Proust Giulia Agostini (Heidelberg) 169

Vita passiva oder: Mystik zwischen Heroisierung und Ironie Philipp Stoellger (Heidelberg) 209

Link

https://www.winter-verlag.de/en/detail/978-3-8253-6966-8/Agostini_Mystik_und_Literatur/

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